Blog - Ist Kokosmilch gut für die Gesundheit?

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Ist Kokosmilch gut für die Gesundheit?

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Die Kokosnuss (Cocos nucifera) ist ein Mitglied der Familie der Palmen (Arecaceae). In großen Mengen in Polynesien, Malaysia und Südasien angebaut, nannten spanische Entdecker die Kokosnüsse "grinsendes Gesicht".  Sie erhielt diesen Namen wegen der kleinen Augen auf der Basis, von denen sie dachten, sie seien einem Affen ähnlich. Die Kokosnuss, die als Frucht eingestuft und oft als Nuss verwechselt wird, ist in erster Linie eine einsaatige Steinfrucht. Im Sanskrit wird die Kokospalme als kalpa vriksha bezeichnet, was soviel bedeutet wie "Baum, der alles bietet, was zum Leben notwendig ist", da fast alles von der Kokosnuss verwendet werden kann: Milch, Fleisch, Wasser, Zucker und Öl. Die Schale und Blätter dienen als Materialien für die Einrichtung und Dekoration. Zur Gewinnung von Kokosmilch, eine weiße milchige Flüssigkeit, findet das Fleisch der reifen Kokosnüsse seine Verwendung. Sie kann auf verschiedene Weise für deine Gesundheit von Vorteil sein, z.B. durch die Anregung der Gewichtsabnahme und die Senkung des Cholesterins.

Wie wird sie hergestellt?

Kokosmilch

Von Pixabay.com

 

Kokosnusswasser ist die Flüssigkeit in einer Kokosnuss, während die Milch aus dem weißen Fruchtfleisch der Frucht stammt. Sie kann dünnflüssig oder dickflüssig sein. Bei der Herstellung von dicker Milch mahlen die Hersteller das Fleisch reifer Kokosnüsse und drücken es dann durch ein Käsetuch, um die Flüssigkeit zu extrahieren. Dicke Milch enthält mehr Fett als dünne Milch. Dünne Kokosmilch tritt von dem gepressten Kokosfleisch aus, das sich im Käsetuch befindet. Die Hersteller kombinieren es mit warmem Wasser und pressen es dann ein zweites Mal durch das Käsetuch. Die Endflüssigkeit ist viel dünner. In der traditionellen Küche wird dicke Kokosmilch in Desserts und dicken Soßen verwendet. Dünne Milch wird in Suppen und dünnen Soßen verwendet. Die meisten Konservenmilchprodukte enthalten eine Mischung aus dünner und dicker Milch. Es ist auch sehr einfach Kokosmilch zu Hause herzustellen.

 

Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel und die Herzgesundheit

In einer sechswöchigen Studie mit 50 Männern fanden Forscher heraus, dass Kokosnussmilchbrei den "schlechten" LDL-Cholesterinspiegel (Lipoprotein niederer Dichte) mehr reduziert als Sojamilchbrei. Kokosmilchbrei erhöht auch den "guten" HDL-Cholesterinspiegel (High-density lipoprotein) um 18%, im Gegensatz zu Soja, welches nur 3% aus macht. Die meisten Forschungen über Kokosöl oder Flocken fanden auch Verbesserungen des "schlechten" LDL-Cholesterins, des "guten" HDL-Cholesterins und/oder der Triglyceride. Obwohl sich in einigen Studien der LDL-Cholesterinspiegel als Reaktion auf das Kokosfett erhöhte, nahm der HDL-Wert ebenso zu. Die Triglyceride nahmen im Gegensatz zu anderen Fetten deutlich ab.

Gesundheitliche Vorteile von Kokosmilch

  • Kokosnussmilch enthält MCT (mittelkettige Triglyceride), die Forscher mit einer Gewichtsabnahme in Verbindung bringen. MCT erfrischt die Energie durch einen Prozess namens Thermogenese oder Wärmeerzeugung. Nur wenige Forschungsarbeiten zeigen, dass MCT dazu beitragen, Körpergewicht und Taillengröße zu verringern. Sie können auch schwankende Darm-Mikrobiota ausgleichen. Ein Mangel dieser Stabilität kann eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Fettleibigkeit spielen.
  • Die Forschungsergebnisse kombinieren eine Ernährung, die reich an gesättigten Fettsäuren ist, mit einem hohen Cholesterinspiegel und einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen. Manche Menschen bewerten Kokosmilch aufgrund ihres hohen Fettgehalts unter Umständen nicht als gesund für das Herz.
  • Kokosnüsse enthalten Laurinsäure und viele Forscher glauben, dass Laurinsäure das Immunsystem unterstützen kann. Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass Laurinsäure antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften hat.